Juan Manuel Fangio in seinem legendären Mercedes Silberpfeil.

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23 Millionen Euro für Fangios Silberpfeil
07/12/2013

23 Millionen Euro für Fangios Silberpfeil

Bei der Auktion von Bonhams anlässlich des Goodwood Festival of Speed erzielte das frühere Rennauto von Fangio einen Rekordpreis.

von Michael Andrusio

Anno 1954 gewann der unvergessene Juan Manuel Fangio mit diesem W 196 (Chassisnummer 00006) den Grand Prix der Schweiz und den von Deutschland auf dem Nürburgring. Im selben Jahr holte der Argentiner seinen zweiten Weltmeister-Titel (dem noch drei weitere folgen sollten). Danach wurde das Auto auch noch von Hans Herrmann und Karl Kling gesteuert.

Nach seiner Grand Prix Karriere wurde das Fahrzeug sowohl für Ausstellungs- als auch Testzwecke genutzt. Ab 1972 war es im National Motor Museum Beaulieu, Hampshire (England), bis es in den 80er Jahren an einen Privatmann verkauft wurde.

Nun wurde es für die Rekordsumme von 23 Millionen Euro ersteigert.

Lennons erstes Auto

Anlässlich der Auktion wurde auch ein Ferrari von John Lennon versteigert. Er brachte die Summe von 417.178 Euro ein.

Im Jahr 1965 veröffentlichten die Beatles ihren Hit Ticket to Ride und im selben Jahr machte John Lennon seinen Führerschein. Gerüchten zufolge wimmelte es darauf hin vor seinem Haus in Weybridge von Autohändlern in schicken Sportkarossen, die auf ein imageträchtiges Geschäft hofften. Tatsächlich begutachtete Lennon die aufgefahrenen Autos und entschied sich schnell für einen blauen Ferrari 330 GT 2+2 Coupe.

Das Auto war bis Oktober 1967 in seinem Besitz und Lennon spulte damit 20.000 Meilen herunter.