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04.03.2013

Toyota FT 86 Open Concept: Bei Gefallen in einem Jahr am Start

Einer der programmierten Stars des kommenden Genfer Autosalons soll sich dort vom Publikum den Auftrag zur Serienproduktion holen.

Spekulationen darüber gab es vom ersten Moment an. Kaum hatten Toyota und Subaru ihren gemeinsam entwickelten Sportwagen GT 86 bzw. BRZ enthüllt, ging die Fragerei auch schon los.

Konfrontierte man die Toyota-Entwickler, allen voran den Vater des Projektes, Tetsuya Tada, mit der Frage, wann denn mit der Cabrio-Variante zu rechnen sei, rief das maximal tiefes Stirnrunzeln gepaart mit dem Hinweis auf das Leichtbau-Konzept des Sportlers hervor, das mit einer offenen Version nur schwer zu vereinen sei.

Man wollte sich nach japanischer Tradition nicht vorzeitig in die Karten schauen lassen.

In Wahrheit war das, was nächste Woche auf dem Genfer Autosalon als Studie namens FT 86 Open Concept präsentiert wird, bei der Entwicklungsarbeit am GT-86-Konzept von Beginn an mitgedacht worden. „Wir haben das Basis-Layout so gemacht, dass eine Cabrio-Version ohne große Eingriffe möglich ist. So sind etwa die Tür-Ausschnitte dafür ausgelegt worden und auch der Platz für die Verdeckablage wurde bei der Planung des Heckantriebes mitgedacht,“ lüftet Tetsuya Tada im Motor-KURIER-Gespräch ein bisher gut gehütetes Geheimnis.

Nur 50 Kilo mehr

Die Hauptbedenken der Entwickler galten dem niedrigen Fahrzeug-Gewicht und der hohen Karosserie-Steifigkeit, beides Stärken des Coupés. „Die fahrfertige Cabrio-Studie hat jetzt eine sehr gute Steifigkeit und wiegt nur 50 kg mehr als das Coupé“, ist Tada stolz auf die Arbeit seiner Ingenieure. Dies um so mehr, als man nicht den leichten Weg gegangen ist und das 2+2-Konzept beibehalten hat. Tada: „Wir haben einen reinen Zweisitzer überlegt, aber die Kunden wollen auch im Cabrio hinten Sitze, speziell Frauen.“

Sollte das FT 86 Open Concept positive Resonanz beim Publikum finden, wäre man jedenfalls gewappnet. Tada: „Wenn wir die Freigabe bekommen, ist das Auto in einem Jahr serienreif.“