News 14.02.2018

Von Diamanten inspiriert: SUV von Rolls Royce heißt Cullinan

© Bild: Rolls Royce

Mit dem Cullinan ist künftig auch der britische Luxushersteller Rolls Royce bei den SUV vertreten.

Gerüchteweise wurde schon seit längerem der Name " Cullinan" für das vor drei Jahren angekündigte SUV von Rolls Royce kolportiert. Nun hat Rolls Royce die Namensgebung offiziell bestätigt.

Der Name Cullinan hat sich bereits mit dem Start des Entwicklungsprojektes vor einigen Jahren etabliert“, erläutert Torsten Müller-Ötvös, CEO von Rolls-Royce: „Es ist der perfekte Name für einen vollkommen neuen Rolls-Royce. Es ist ein Automobil von außergewöhnlicher Klarheit, makelloser Qualität und einmaliger Präsenz. „Der Cullinan ist unser zweites Modell, das auf der neuen Aluminium-Spaceframe-Architektur aufbaut. Damit definiert es die Dimensionen von wahrem Luxus neu – ganz so, wie der größte lupenreine Diamant, der je gefunden wurde.“

Wie sein Namenspate vollzog der Rolls-Royce Cullinan eine faszinierende Reise vom Rohdiamanten zum geschliffenen Juwel. Durch die Wüsten Afrikas und des Mittleren Ostens bis zum Polarkreis, durch die Täler der schottischen Highlands bis hin zu den Canyons Nordamerikas haben die Designer und Ingenieure von RollsRoyce dieses einzigartige Automobil gesteuert und immer weiter verfeinert.

Der Rolls Royce Cullinan soll noch heuer der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

Die Geschichte des echten "Cullinan"

Der Cullinan-Diamant wurde 1905 in einer südafrikanischen Mine in den Magaliesbergen entdeckt und ist mit 3.106 Karat der größte jemals gefundene Diamant. Aufgespalten und geschliffen gehören die beiden größten Teile des Cullinan zu den britischen Kronjuwelen und befinden sich in Königskrone und Zepter. Die damalige Regierung von Transvaal kaufte ihn für £150.000, ein Preis, der auch seinerzeit wahrhaft königlich war. Die Regierung wollte ihn König Edward VII. zu seinem 66. Geburtstag schenken und hoffte darauf, dass eine solche Geste helfen würde, die Wunden des gerade erst zu Ende gegangenen Burenkrieges zu heilen. Angesichts seiner Größe und seines Werts bestand die Gefahr, dass er unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Entsprechend wurden Detektive aus London gesandt, um den Diamanten auf einem Dampfschiff nach Großbritannien zu begleiten. Der Schatz ruhte während der gesamten Reise im Safe des Kapitäns und wurde zusätzlich bewacht. Der Legende nach war das aber nur eine Ablenkung, der vermeintliche Diamant nur eine Harznachbildung. Der echte Cullinan-Diamant war einfach per Post an das Auswärtige Amt geschickt worden, um ihn dem König zu überreichen.  
( motor.at ) Erstellt am 14.02.2018