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07/10/2022

Warum VW diesen (fertigen) Nachfolger des Phaeton nicht auf den Markt brachte

VW veröffentlicht Bilder des programmierten Phaeton-Nachfolgers.

von Michael Andrusio

In Österreich denken viele, wenn sie den Autonamen Phaeton hören, wohl immer noch an Jörg Haider und seinen tödlichen Autounfall am 11. Oktober 2008.

Der Phaeton war 2002 der Versuch von VW in der von Mercedes, Audi und BMW dominierten Luxusklasse Fuß zu fassen. "Das Top-Fahrzeug der automobilen Oberklasse von Volkswagen", nannte Ferdinand Piëch den Luxusliner, der in einer gläsernen Manufaktur in Dresden gebaut wurde. Über 5 Meter lang (als Chauffeur-Limousine nochmals um 120 mm gestreckt) und bis zu 420 PS stark war der Luxus-VW.

2016 war das Nachfolgemodell, bei VW Phaeton D2 genannt, eigentlich fertig. Aber: Der Markenvorstand entschied, den Phaeton wegen der Neuausrichtung auf die Elektromobilität, einzustellen.

Was sagt Jozef Kabaň, Leiter Volkswagen Design, über den nie in Serie gegangenen Phaeton?  „Das Auto wirkt immer noch sehr attraktiv, hat schöne Proportionen und eine fühlbare Wertigkeit und Qualität, die beeindruckt.“

Tomasz Bachorski, seinerzeit verantwortlich für das Interieur des Premium-Modells: „Dass auch der Phaeton D2 seiner Zeit voraus war, sieht man heute an Features wie dem Curved Display, das für den Phaeton Nachfolger vorgesehen war und 2018 im Innovision Cockpit des Touareg auf den Markt kam.“

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