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Zweirad
04/20/2021

Überblick: Die neuen Reisemotorräder

Wie sieht ein Reisemotorrad moderner Prägung aus? Die Antwort kann äußerst unterschiedlich ausfallen

Groß und schwer? Klar, wer jeglichen Luxus will, dazu Windstille auf der Autobahn und Leistung für Bergetappen zu zweit samt Gepäck, der kommt an den Schwergewichten dieser Liga kaum vorbei. Sie perfektionieren heute nicht nur den Komfort auf der Langstrecke, sondern bieten auch moderne Assistenzsysteme der Oberliga.

Dass Reisemotorräder aber auch ganz anders aussehen können, zeigt unsere Übersicht: sportlich und grazil nämlich. Oder anders gesagt: Wie es uns gefällt.

BMW R 1250 RT

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Der Bayrische Boxer-Tourer kann ab heuer mit einem Superlativ aufwarten: Er verfügt über das größte Display der Motorradwelt. Ganze 10,25 Zoll misst der TFT-Bildschirm, auf dem nun auch Navi-Kartendarstellungen gezeigt werden können. Die Navigation und deren Bedienung erfolgt aber weiterhin über eine BMW-App am eigenen Smartphone.

Abgesehen von diesem Mega-Bildschirm hat die RT auch noch weitere News zu bieten, wie man schon an der Verkleidung erkennt. Sie soll nochmals besseren Schutz bieten, durch eine Absenkung der „Karosserie“ zudem einen besseren Blick auf die Fahrbahn. Die neuen LED-Scheinwerfer lassen sich auf Wunsch um ein adaptives Kurvenlicht erweitern.

Als erstes und bislang einziges BMW-Modell bietet die RT optional außerdem einen Abstandstempomaten mit Frontradar. Der neue Fahrmodus Eco und ein Kurven-ABS mit Voll-Integral-Funktion sind ab 22.200 Euro hingegen serienmäßig an Bord.

Honda Gold Wing

Nach drei Dienstjahren gewährt Honda der jüngsten Generation seines Luxustourers ein Erfrischungsprogramm: Das Topcase wurde um elf Liter größer und nimmt nun anstandslos zwei Integralhelme auf. Zusätzlich wurde die Rückenlehne für den Sozius stärker abgeschrägt, um so noch mehr Langstreckenkomfort zu bieten.

Klangstärkere Lautsprecher und neue Farben ergänzen den Feinschliff. Die nur mehr mit DCT erhältliche Gold Wing kostet ohne Topcase und Airbag 31.990 Euro, als Komplettpaket „Tour“ 41.490 Euro.

Yamaha Tracer 9

Das Crossoverbike besitzt nicht nur einen neuen Namen (formerly known als Tracer 900), sondern zeigt sich 2021 auch frisch eingekleidet und mit einem vergrößerten sowie auf 119 PS erstarkten Motor. Parallel dazu sind nun schräglagenabhängige Assistenzsysteme (Kurven-ABS, Traktionskontrolle) auch beim Basismodell (12.499 Euro) an Bord. Die edlere GT-Version (14.999 Euro) erhielt vergrößerte Koffer sowie ein elektronisches Fahrwerk und Kurvenlicht.

Honda NC750X

Adventure oder Touring? Die Grenzen sind bei diesem Modell seit jeher fließend; während das Design und die aufrechte Sitzposition Richtung Adventure deuten, sprechen 17-Zoll-Vorderrad und moderate Federwege (nochmals gekürzt für 2021) fürs gepflegte Reisen am Asphalt.

Wo auch immer man sie verortet – 2021 gewinnt das Zweizylinderbike an Leistung und hält nun bei 59 PS; zudem gibt’s Fahrmodi, und die Traktionskontrolle lässt sich in drei Stufen justieren.

Zwei Besonderheiten blieben der ab 8790 Euro teuren Honda erhalten: Auf Wunsch kann man Hondas Doppelkupplungsgetriebe ordern und serienmäßig den Helm dort verstauen, wo Unwissende einen Tank vermuten.

BMW R 18 Classic

Aus dem spektakulären Boxer-Cruiser R 18 soll sich im Lauf der Jahre eine ganze Modellfamilie entwickeln. Erster Schritt in die Breite ist die Classic, ein tourenaffiner Cruiser mit Windschild, Taschen und üppiger ausgeformten Sitzgelegenheiten. Zusatzscheinwerfer und ein Tempomat sind ebenfalls gesetzt. Die 91 PS starke R 18 Classic kommt in diesem Ornat auf 365 Kilo Lebendgewicht und kostet als „First Edition“ mit einigen weiteren Goodies 29.190 Euro.

Indian Super Chief Ltd

Zum 100. Geburtstag des Modellnamens „Chief“ legt Indian eine neue Generation auf. Angetrieben vom bekannten luftgekühlten 1,9-l-V2 besteht die Modellpalette aus einem Cruiser, einem Bobber und der reisetauglichen Variante Super Chief Limited.

Letztere besitzt neben einem Windschild und Ledertaschen auch Komfortsitze. Das runde Ride-Comand-TFT-Display beherrscht auch Connectivity und kann daher als Navi-Ersatz dienen. Der Preis für die 335 Kilo schwere Super Chief Limited: ab 26.490 Euro.

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