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© Michael Andrusio

Autoshow
01/15/2020

Rundgang auf der Vienna Autoshow

Was erwartet die Besucher heuer? Wir haben uns schon vorab umgesehen. Und: Warum viele wichtige Marken fehlen.

von Michael Andrusio, Horst Bauer

Dass einige Hersteller dieses Jahr nicht dabei sein, lässt sich nicht verheimlichen. Das betrifft Großserienhersteller wie Fiat oder Kia ebenso wie Nischenmarken wie Ferrari oder Bentley.

Auf der anderen Seite brennen andere Konzerne ein Neuheiten-Feuerwerk ab - und das Thema Elektromobilität ist praktisch überall allgegenwärtig.

Bevor die Show am 16. Jänner für die Besucher öffnet, haben wir schon einen Rundgang unternommen.

VW Golf 8

Für viel Interesse wird sicherlich die neue Generation des VW Golf sorgen. Der Basis-Golf soll übrigens für unter 22.000 Euro zu haben sein. Mehr über den Golf lesen Sie hier

VW ID.3

Das Elektroauto für die Kompaktklasse bei VW heißt ID.3 und parkt gleich neben dem Golf. Der ID.3 wird Vorreiter einer kommenden Elektroauto-Familie. Mehr dazu hier

Ford Puma

Ein kompaktes Crossover-Fahrzeug soll der neue Puma sein, der ganz neu bei uns startet. Wir konnten das Auto bereits fahren - den Fahrbericht lesen Sie hier

Ford Puma

Besonders stolz ist man bei Ford auf die cleveren Detaillösungen.

Ford Kuga

Ebenfalls neu im Hause Ford ist das Kompakt-SUV Kuga.

Mini Cooper SE

Hinter der Bezeichnung Cooper SE verbirgt sich die elektrifizierte Version des Mini. Zu haben ab März.

Mini JCW GP

Bei Mini setzt man aber nicht nur auf Elektro.

Mini JCW GP

Neben dem Cooper SE parkt der neue, wilde John Cooper Works GP mit 306 PS.

Honda-e

Honda bringt sein erstes Elektroauto in den Prater, den e. Besonderheit sind die Kameras an den Flanken, die die Außenspiegel ersetzen. Einen Honda-e-Prototypen konnten wir schon fahren - den Fahrbericht lesen Sie hier.

Opel Corsa-e

Der beliebte Kompakte von Opel kann künftig mit Verbrennern oder mit Elektroantrieb geordert werden.

Opel Corsa-e

Die Reichweite soll ca. 330 km betragen. Preis: ab € 29.999,-.

Peugeot e-208

Was bei Opel der Corsa-e ist, heißt bei Konzermutter Peugeot e-208. Das Elektroauto kommt bei uns im März. Wir sind das Auto schon gefahren - den Bericht dazu lesen Sie hier.

DS3 Crossback E-Tense

Citroen selbst ist nicht auf der Vienna Autoshow vertreten, dafür die Nobelmarke der Franzosen DS mit dem Elektroauto DS3 Crossback E-Tense. Die Technik entspricht jener im Corsa-e und e-208.

Peugeot e-Legend

Peugeot bringt mit dem e-Legend eine wunderschöne Studie zum Thema Elektroauto mit nach Wien. Leider ein Einzelstück.

Audi e-tron GT

Noch ist der e-tron GT von Audi eine Studie, die entsprechende Serienversion kommt aber Ende 2020. Der e-tron GT ist übrigens das erste Mal in Europa zu sehen.

Audi e-tron Sportback

Etwas früher zu haben ist schon die fesche Sportback-Version von Audis Elektroauto e-tron.

Mercedes EQC

Das neue Elektroauto von Mercedes heißt EQC. Wir haben den EQC bereits getestet - den Testbericht lesen Sie hier

Smart EQ

Bei Smart sind keine Verbrenner mehr im Angebot und der Kleine ist nur mehr mit Elektroantrieb zu haben, sowohl als Viertürer (Bild) als auch als Zweitürer.

Mercedes GLB

Neuzugang bei den Mercedes-SUV ist der GLB. Der kommt im Frühjahr und kostet ab € 41.650,-. Einen ersten Fahrbericht lesen Sie hier

Mercedes-AMG CLA 45

Hingucker bei Mercedes sind einige Gefährte aus dem Hause AMG, wie z.B. der CLA AMG...

Mercedes-AMG G-Klasse

...oder die G-Klasse im AMG-Trimm.

Hyundai i30 N Project C

Hot Hatch aus dem Hause Hyundai: Der i30 N Project C leistet 275 PS und ist bei uns auf 20 Stück limitiert.

Hyundai i10

Eher etwas vernünftiges ist dagegen die neue Generation des kleinen i10.

Renault Captur

Die neue Generation des geräumigen Franzosen startet Anfang des Jahres zu Preisen ab € 18.340,-. Einen Fahrbericht lesen Sie hier

Alpine 110S

Der schöne Retro-Sportwagen aus Frankreich erstarkt als S auf 292 PS.

BMW X6 M

Die Bayern bringen nicht nur die nagelneue Plug-in-Hybrid-Variante des X1 nach Wien, sondern auch den bärenstarken X6 als M...

BMW 8er

...und auch die neuen 8er Modelle wie den M8.

Mitsubishi Space Star

Mitsubishi hat dem kleinen Space Star ein Facelift verpasst, zu haben ab März.

Ssang Yong Tivoli

Nach dem Start des neuen Korando bringen die Koreaner heuer auch die nächste Generation des SUV Tivoli. 

Aston Martin DBX

In Wien haben die Besucher Gelegenheit, das erste SUV der Marke Aston Martin zu bestaunen. Mehr über den DBX erfahren Sie hier

MG ZS EV

Gleich neben dem Aston Martin steht eine anderes Auto mit klingendem Namen. Nur, MG ist mittlerweile chinesisch und das ausgestellte SUV fährt elektrisch. Mehr zum MG ZS EV erfahren Sie hier

JAC

Mit JAC stellt ein weiterer Autohersteller aus China in Wien aus.

Subaru Forester

Subaru zeigt auf der VAS nicht nur die neue Generation des Forester, sondern präsentiert mit dem e-Boxer eine neue Motoren-Hybridtechnologie. Wie sich der neue Forester fährt, lesen Sie hier

Skoda Octavia

2019 zum beliebtesten Auto der Österreicher aufgestiegen, kommt im Frühjahr die neue Generation des Tschechen.

Skoda Octavia

Wie gehabt ist der Skoda als Limousine und Combi zu haben. Mehr dazu lesen Sie hier

Skoda Kamiq

Auch noch ziemlich frisch ist der Kamiq. Den ersten Test lesen Sie hier

Skoda e-Vision

Außerdem zeigt Skoda mit dem e-Vision die Studie eine Elektro-SUV.

Skoda Citigo

Der kleine Citigo ist nur mehr mit Elektroantrieb zu haben. Wie er sich fährt, haben wir schon getestet. Mehr dazu hier

Skoda Superb iV

Skoda bringt vom Superb ab Frühjahr auch eine Variante mit Plug-in-Hybrid.

Seat el-Born

Hinter dem etwas eigenen Namen verbirgt sich ein Elektroauto von Seat, das heuer noch auf den Markt. In Wien ist noch die Studie dazu zu sehen.

Cupra Formentor

Mit der Studie Formentor bringen die Spanier auch einen echten Eyecatcher in den Prater.

Porsche Taycan

Als Topmodell Turbo S zeigt Porsche das Elektroauto Taycan. Wie sich der Elektro-Porsche fährt, lesen Sie hier.

Audi RS6 Avant

Auch wenn Audi mit den e-tron Modellen auf Elektr setzt, gibt es auf der anderen Seite immer noch die wilden (und bei den Kunden sehr geschätzten) RS-Modelle. Hier der RS6 Avant - den Fahrbericht lesen Sie hier

Audi RS Q8

Und auch der große Q8 ist in Wien als RS-Version zu bestaunen.

Seat e-Scooter

Seat zeigt in Wien nicht nur Fahrzeuge mit vier Rädern auch der Elektroroller der Spanier ist zu sehen.

Lohner

Das sind Elektro-Zweiräder mit klingendem Namen aus Österreich, nämlich von Lohner.

Suzuki

Suzuki präsentiert auch die neuen Bikes auf der Vienna Autoshow.

Red Bull Racing

Auf dem Honda-Stand steht auch der Formel-1-Bolide von Red Bull aus der Saison 2019.

Formel E

Ein Rennwagen der elektrischen Rennserie findet sich bei BMW.

KTM

Eine Rennversion des KTM X-Bow.

Toyota, Mazda, Fiat: Warum sie bei der Autoshow fehlen

Der internationale Trend, dass Autoshows zunehmend Aussteller verlieren, geht auch an der Vienna Autoshow (VAS) nicht vorbei. Viele der großen Hersteller suchen andere Konzepte für die Präsentation neuer Modelle. Das wirkt sich auch auf Wien aus.

So lautet die Begründung von Toyota-Austria-Sprecher Norbert Gall für die Absenz von Toyota und Lexus: „Nachdem sowohl die internationale als auch die europäische Toyota Konzernstrategie die Teilnahme an überregionalen Messen bis auf einige Ausnahmen (z. B. Genfer Salon) sehr eingeschränkt hat, hat sich auch Toyota Austria nach eingehender Prüfung entschieden, heuer nicht an der Vienna Autoshow teilzunehmen.“

Mazda hingegen, die stärkste japanische Marke in Österreich, verzichtet aus anderen Gründen. Heimo Egger, Chef von Mazda Austria: „Wir sehen die dafür notwendigen Ressourcen besser in der Unterstützung der Händler bei ihren lokalen Messeaktivitäten investiert.“

Damit spricht Egger einen Punkt an, der immer wieder für Diskussionen über den Status der Wiener Show sorgt. Veranstaltet von den Automobil-Importeuren ist die Vienna Autoshow keine Verkaufsausstellung, bei der direkt auf den Ständen Abschlüsse getätigt werden dürfen. Was aber auf Händlermessen, wie etwa dem Linzer Autofrühling, möglich ist.

Warum Fiat, Alfa Romeo und Jeep heuer ebenfalls nicht vertreten sind, erläutert FCA-Austria-Chef Stefan Kappacher so: „Weil die Autoshow leider etwas zu früh stattfindet, um alle neuen Hybrid-Modelle von Jeep und Fiat/Fiat Professionals präsentieren zu können, die im Laufe des Jahres 2020 auf den Markt kommen werden, sind wir heuer nicht dabei.“ Das bedeute aber nicht den prinzipiellen Rückzug von der Show, sondern beziehe sich eben nur auf heuer.

Ähnlich die Argumentation von Citroën. Weil man aktuell keine Österreich-Premieren zu bieten hat (wie die sehr wohl vertretenen Konzernmarken Peugeot mit dem 208 und dem 2008 oder Opel mit dem Corsa) spart man sich das Geld für Marketing-Aktivitäten später im Jahr.

Kia und Jaguar leisten sich ebenfalls keinen eigenen Stand, sind aber auf der E-Mobilitätsfläche mit ihren Elektro-Autos vertreten.

Volvo, seit Jahren nicht mehr auf der Vienna Autoshow, präsentiert sich im Jänner dennoch in Wien. Allerdings nicht inmitten der Konkurrenz in den Messehallen im Prater, sondern alleine im Zuge des Wiener Eistraums auf dem Rathausplatz.

Praktisches

Vienna Autoshow

Messe Wien, Eingang D

16. – 19.1.2020 9 – 18 Uhr

Tagesticket: € 14,90 ,–

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