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© Renault

E-Mobility
06/30/2021

Renault: R5 und R4 kommen elektrisch, 10 neue E-Autos bis 2025

Renault startet Initiative eWays Electropop und beschleunigt Elektrifizierung der Modellpalette

von Michael Andrusio

Renault verkündet die ehrgeizigen Ziele der Marke für die künftige Elektromobilitätsstrategie. Das Projekt heißt eWays Electropop und allein bis 2025 will man zehn neue elektrische Autos auf den Markt bringen.

Dabei werden auch einige Ikonen aus der Historie wiederbelebt - die E-Version des Renault 5 hat Renault-Chef Luca de Meo bereits angekündigt. Aber auch der R4 wird einen elektrischen Nachfolger bekommen, das Auto nennt man derzeit "4ever". Und auch der Sportwagen Alpine wird elektrisch - eine entsprechende Variante kommt 2024. Und noch etwas hat Renault schon verraten: Der elektrische R5 soll dank einer günstiger herzustellenden Plattform rund 33 Prozent günstiger kommen als ein Zoe.

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Bis 2030 sollen bis zu 90 Prozent der verkauften Renault Modelle über einen vollelektrischen Antrieb verfügen. Durch Standardisierung der Zellarchitektur sollen die Kosten für Batterien bis 2030 um 60 Prozent sinken. Ebenso soll ein neuer E-Antriebsstrang entwickelt werden, der sich um 30 Prozent günstiger produzieren lässt. Eine zentrale Rolle in der E-Mobilitätsstrategie der Renault Group spielen NMC-Batterien (Nickel, Mangan und Cobalt). NMC-Akkus liefern bei wettbewerbsfähigen Kosten bis zu 20 Prozent mehr Reichweite als andere Batterielösungen und lassen sich darüber hinaus leichter recyceln. In allen künftigen E-Fahrzeugen der Renault Group soll die Technik zum Einsatz kommen. Bis 2030 sollen auf Ebene der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi bis zu eine Million E-Fahrzeuge mit NMC-Akkus ausgerüstet werden.

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Zentraler Bestandteil der Strategie ist die Partnerschaft mit dem Batteriehersteller Envision AESC. Ziel ist die Errichtung einer Batterie-Megafactory mit einer Kapazität von 9 GWh im Jahr 2024.

Die kommenden E-Autos werden auf zwei neuen Plattformen basieren: Der CMF-EV Plattform ist dabei für das C- und D-Segment konzipiert. Beispielsweise wird der 2022 kommende Elektro-Megane darauf aufbauen. Die entsprechenden Fahrzeuge werden Reichweiten von bis zu 580 Kilometer zu Stande bringen.

Darunter kommt die CMF-BEV-Plattform zum Einsatz. Mit ihr sollen erschwingliche Elektroautos für breite Kundenkreise möglich sein (auch der Elektro-R5 wird darauf basieren). Reichweite: Bis zu 400 Kilometer.

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