News 14.06.2018

Erste Ausfahrt mit dem neuen Peugeot 508

© Bild: WERK

So fährt sich die neue Limousine der Franzosen, die im Herbst zu uns kommt.

Das Rezept hat in der Kompaktklasse schon funktioniert. Jetzt soll es auch zwei Nummern weiter oben für neue Erfolge sorgen.

Peugeot hat die große Limousine des Hauses, wie zuvor bereits die 308-Baureihe, vollkommen neu aufgestellt. Kürzer (4,75 m) und niedriger (1,404 m) als der Vorgänger, nur wenig breiter (1,847 m) und optisch als viertüriges Coupé aufgestellt (inklusive rahmenloser Scheiben) gibt der neue 508 den Dynamiker im PSA-Markenverbund (das Sänftentum bleibt Citroën überlassen, für den ausladenden Premium-Auftritt hat man DS erfunden – und Opel bleibt deutsch).

Wie erste Testfahrten in den französischen Seealpen gezeigt haben, ist der 508 durchaus in der Lage, das optische Versprechen der viele positive Reaktionen am Wegesrand hervorrufenden Karosserieform in die Fahrpraxis umzusetzen. Durch das erstmals auch in dieser Fahrzeugklasse eingesetzte i-Cockpit mit kleinem, tief liegendem Lenkrad und darüber angeordneten Armaturen fühlt sich die Limousine für den Piloten wesentlich kleiner und handlicher an, als sie es den eigentlichen Dimensionen nach ist.

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Direkte Lenkung

Die direkt ausgelegte elektrische Servolenkung und das dynamisch aber nicht zu hart abgestimmte Fahrwerk tragen ihren Teil zum agilen Fahrverhalten bei. Gut ins Bild passt da auch der 225 PS starke Top-Benziner (Alternativ dazu steht ein 180-PS-Benziner zur Wahl, beide mit Partikelfilter ausgestattet), der gut am Gas hängt und sich akustisch wohltuend zurückhält. Er lässt es unaufgeregt zu, den in dieser Konfiguration nur rund 1,4 Tonnen wiegenden 508 agil über Land- und Bergstraßen zu scheuchen, auch wenn die neue 8-Gang-Automatik eher auf spritsparendes, frühes hochschalten programmiert ist. Im manuellen Modus via (etwas zu kurze) Schaltpaddel hinter dem Lenkrad bedient, lässt sie sich aber problemlos zu mehr Dynamik motivieren.

 

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Wer den neuen 508 als künftigen Dienstwagen im Auge hat, wird dennoch eher zu einer der unter dem ab dem nächsten Jahr abgesenkten Grenzwert von 121 g/km liegenden Dieselversionen greifen. Zur Wahl stehen hier 130 PS (wahlweise mit manuellem 6-Gang-Getriebe) und 160 PS. Der Top-Diesel leistet 180 PS (123 bzw. 124 g/km ), alle Selbstzünder entsprechen der Abgasklasse 6d-TEMP.

Für Vielfahrer gibt es übrigens noch ein anderes Zuckerl. Die Übernahme von Opel durch PSA beschert den Peugeot-508-Käufern die Option auf eine Variante der aus dem Insignia bekannten Sitze mit AGR-Gütesiegel (Aktion Gesunder Rücken).

Der neue 508 startet bei uns im Oktober. Die Kombiversion 508 SW folgt im Jänner. Die Preisliste startet bei € 34.250,– für den Einsteiger-Diesel.

Der günstigste Benziner kostet ab € 37.650,–.

Videoimpressionen

( kurier.at ) Erstellt am 14.06.2018