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04/10/2019

Skoda Scala: Erste Ausfahrt mit dem Rapid Spaceback Nachfolger

Was kann der neue kompakte Skoda, der (wieder einmal) mit toller Raumausnutzung punktet?

Es gehört zu den Talenten von Skoda, auf einer „kleineren“ Plattform aus dem VW-Konzern ein Modell, das eher zur nächsthöheren Klasse zu gehören scheint, auf die Räder zu stellen. So geschehen beim Octavia (basierend auf der Golf-Plattform) und nun eben auch beim Scala. Der basiert auf der A0-Plattform des Modularen Querbaukastens des VW Konzerns.

Heißt, der Scala ist verwandt mit VW Polo oder Seat Ibiza - was man gar nicht so recht glauben mag, wenn man das Auto vor sich stehen sieht. Der Scala kommt auf eine Länge von 4,36 Meter (bei einer Höhe von 1,47 m und einer Breite von 1,79 m). Der Radstand misst beachtliche 2,65 Meter und davon profitieren wiederum die Fahrgäste im Scala-Innenraum.

Der Skoda Scala basiert auf der A0-Plattform des VW Konzerns

An der Heckklappe gibts erstmals den Skoda-Schriftzug (statt dem Logo)

Der Scala kommt auf eine Länge von 4,36 m

Die Breite beträgt 1,79 m

Front mit Voll-LED-Scheinwerfern

Zudem kommt der Scala mit LED-Heckleuchten und dynamischen (hinteren) Blinkern

Zu den "Simply Clever"-Lösungen zählen ein Regenschirm in der Tür...

..oder der integrierte Trichter für den Scheibenwischwasser-Behälter.

Auch eine ausklappbare Anhängevorrichtung ist verfügbar.

Ausreichend Platz gibt es auf den hinteren Sitzen

Kofferraum im Scala: das Ladevolumen liegt zwischen 467 und 1410 Liter

Schnörkelloses Cockpit im Scala

Der zentrale Touchscreen misst maximal 9,2 Zoll

Praktische: Zentral positionierte und einfach erreichbare Schalter

Das so genannte Virtual Cockpit ist optional verfügbar

Viel Platz

Im Fond gibts überraschend viel Platz und auch das Gepäck sollte dank dem Laderaumvolumen von 467 bis 1410 Liter problemlos unterzubringen sein. Innen empfängt einen der Scala mit einem hübsch gestalteten Cockpit, wobei die sich farblich abhebende Blende an das Design des Kühlergrills erinnern soll. So erklären es die Skoda -Leute. Markantes Teil im Scala-Cockpit ist der freistehende Touchscreen (wie man ihn in mittlerweile fast allen neuen Modellen findet). Wie groß der Schirm ist, hängt von der Ausstattungs-Variante ab, maximal sind es jedoch 9,2 Zoll. Vieles lässt sich auch über die Knopferl im griffigem Lenkrad regeln.

Erstmals kommt bei Skoda auch das optional verfügbare Sport-Normal-Fahrwerk zum Einsatz. Es ist im Vergleich zum normalen Fahrwerk um 15 Millimeter tiefergelegt und der Fahrer kann mittels Knopfdruck zwischen einem Normalmodus und einem Sportmodus hin- und herwechseln (siehe Video).

Motoren

Skoda bietet den Scala mit folgenden Motorisierungen an: Einem 95-PS-Benziner (kommt etwas später), einem 115-PS-Benziner und einem 150-PS-Benziner. Dazu kommt ein 115-PS-Diesel (eine Erdgasvariante folgt später im Jahr).

Wir haben uns zunächst dem 115-PS-Benziner gewidmet, das ist die Motorisierung, für die der Importeur mit dem größten Zuspruch rechnet. Dass hier 3 Zylinder werken, merkt man, wenn man den 1,5-TSI voll ausdreht, sonst läuft der Motor gesittet und ruhig und liefert schon im unteren Drehzahlbereich überraschend viel Schmalz.

An der Lenkung gibt es ebensowenig auszusetzen wie am Federungskomfort. Wahlweise schaltet man mittels 6-Gang-Getriebe oder 7-Gang-DSG. Als angenehme Motorisierung erweist sich auch der 1,6-l-Diesel mit 115 PS, der dank SCR-Kat und AdBlue die Abgasnorm Euro 6d Temp erfüllt. Optional kann man den Scala, der Name kommt übrigens aus dem Lateinischen und lässt sich mit „Treppe“ übersetzen, mit diversen Annehmlichkeiten und Helferlein weiter ausstaffieren. Erwähnt seien z.B. eine elektrisch betriebene Heckklappe oder eine schwenkbare Anhängerkupplung (elektrisch entriegelt).

Markteinführung ist bei uns ab dem 26.April. Die Preise beginnen bei € 18.980,– für den 115-PS-Benziner bzw. € 23.670,– für den Diesel.