Tests
15.09.2018

Hyundai i20 im Test: Alle Extras serienmäßig

Nach dem Facelift gibt es den „Kleinen“ in einer „First Edition“, die einen sehr attraktiven Preis verspricht.

Optische Behübschungen vorne („ Kaskadengrill“), neue Leuchten hinten jetzt mit LED, das sind bei Auffrischungen eines Automodells sozusagen die üblichen Standards.

Hyundai hat dem i20 zusätzlich drei Versionen einer „First Edition“ spendiert, wobei „First Edition 3“ die beste Ausstattung aufweist. Der Testwagen war genau diese Nummer 3.

Der Motor, dankenswerterweise noch ein Vierzylinder, ist nicht aufgeladen und spendiert 84 PS nebst 122 Nm. Beide stellen sich erst bei recht hohen Drehzahlen ein, was entweder zu untertourigem Mitschwimmen im Verkehr oder umgekehrt zu Drehzahlorgien reizt.

Im zweiten Fall stellte sich der Durchschnittsverbrauch auf ohnehin eher erstaunliche 7,6 l/100 km, im ersten Fall auf rund einen Liter weniger. Sportwagen wird das keiner mehr, 12,8 sec. auf Tempo 100 sprechen eine deutliche Sprache.

Das Motorenangebot für den „regulären“ i20 umfasst auch turbobeatmete Aggregate, die haben dann allerdings nur drei Zylinder.

Was im Fahrbetrieb sehr gefallen kann, ist das sehr geschmeidig zu schaltende Getriebe. Weniger schön: Das deutliche Poltern aus den Radkästen und die eher hölzern wirkende Federung.

Heimeliges Ambiente

Das Ambiente im Innenraum ist direkt als heimelig zu bezeichnen, die Verarbeitung tadellos und das Platzangebot auch für die Rückbänkler für diese Autokategorie erstaunlich gut. Die Sitze sind ebenfalls in Ordnung. Was aber am meisten überrascht, ist die Tatsache, dass Hyundai in den besseren Versionen Ausstattungen verpackt hat, die einen doch staunen lassen.

Mit Ausnahme eines Navigationssystems (das muss der Fahrer selbst via Smartphone einrichten) ist hier alles da, was man sich von einem solchen Auto nur wünschen mag, von Licht- und Regensensor, 7-Zoll-Bildschirm, Tempomat mit Speedlimiter sowie Rückfahrkamera bis zu diversen Steckdosen und Klimaautomatik – ebenso wie etwa ein Spurwarnassistent, Berganfahrhilfe oder Sitzheizung vorne. Sogar das Lenkrad kann beheizt werden. Dafür ist der Preis des Testwagens (€ 16.290 inklusive „Vorteilsbonus“) schon eine ausgesprochene Okkasion.

Es geht sogar noch ein Stückchen luxuriöser: Das reguläre Modell i20 ist in fünf „Levels“ zu bestellen. Die Nummer 5 beinhaltet dann auch noch ein Glas-Panoramadach und eine Lederausstattung.