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E-Mobility

Kia: Der stärkste EV6 startet bei uns Ende des Jahres

Wodurch sich der EV6 GT vom Basismodell unterscheidet und warum man mit ihm sogar driften kann

von Horst Bauer

08/03/2022, 05:00 AM

Bisher mussten 239 kW bzw. 325 PS reichen, um das aktuelle "Auto des Jahres" zu bewegen. Jetzt schiebt Kia mit dem GT das gleich um 80 % stärkere Topmodell der EV6-Baureihe nach.

Der brandneue Kia EV6 GT bringt es auf 430 kW bzw. 585 PS Gesamtleistung und ein stolzes Drehmoment von 740 Nm (statt 605 Nm). Verantwortlich dafür ist vor allem der wesentlich stärkere Heckmotor, der 270 kW / 367 PS zu Buche stehen hat. In Verbindung mit dem, vom bisherigen Allrad-Modell bekannten Frontmotor (160 kW /218 PS), lässt er den EV6 GT im Idealfall in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Und der geballte Vortrieb endet erst bei einer Spitzengeschwindigkeit von 206 km/h.

Oder eben, wenn die Batterie (77,4-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Akku) leer ist.

Damit dies im Normalfall nicht allzu schnell passiert, bietet der Spitzen-EV6 eine Rekuperationsleistung des regenerativen Bremssystems von bis zu 300 kW. Stärke und Hochgeschwindigkeit sind auch beim Laden via Kabel groß geschrieben. Sofern die Ladestation dazu in der Lage ist, lässt sich die Batterie des EV6 GT dank 800-Volt-Ladetechnologie in nur 18 Minunten von 10 % auf 80 % aufladen. Unterstützt wird das Tempo der Aufladung durch eine automatische Vorkonditionierung der Batterie auf eine Temperatur zwischen 20 und 25 Grad, sobald eine bestimmte Ladestation via Navi ausgewählt ist.

Im Fahrbetrieb unterscheidet sich der EV6 GT vor allem durch den neuen Fahrmodus "GT-Mode". Dieser lässt sich durch einen speziellen Schalter direkt auf dem Lenkrad blitzschnell aktivieren und wählt für die Elektromotoren, Bremsen, Lenkung, Dämpfer, das Sperrdifferenzial und das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) automatisch die jeweils dynamischste Einstellung.

Das bewirkt in der Praxis, dass das Stabilitätsprogramm mehr Radschlupf zulässt, um eine sportlichere Fahrweise zu unterstützen. Wem das noch nicht genug ist - und wer gute Verbindungen zu seinem Reifenhändler hat - der kann hier noch ein Schäuferl zulegen und via Drift-Modus die volle Antriebskraft exklusiv an die Hinterachse schicken. Was laut Kia "uneingeschränkte Seitwärtsbewegung ermöglicht".

Wer den Batteriestrom doch lieber in möglichst lange Vorwärtsbewegung investiert, kann den Überflieger durch entsprechende Fahrweise auch zu einem Tourer machen und mit einer Ladung bis zu 424 km weit kommen (WLTP Normreichweite).

Die Serienproduktion des Kia EV6 GT beginnt im September. Mit den ersten Kundenauslieferungen wird noch vor dem Ende des Jahres gerechnet. Der Preis steht derzeit noch nicht fest.

 

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