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News
11/12/2020

BMW präsentiert den iX: Das bayerische Speicherkraftwerk

Aus dem iNext wurde der iX, der gegen Ende des kommenden Jahres auf den Markt kommen soll.

von Michael Andrusio

Bislang war bei BMW vom iNext die Rede. Nun stellt BMW das Auto offiziell vor und es wird iX heißen.

Der iX wird ein ziemlich großes Elektro-SUV, wobei seine Macher von einem SAV (Sports Activity Vehicle) reden. Die Proportionen kann man sich vor vorstellen: Von den Abmessungen her etwa so groß wie ein X5, so hoch wie ein X6 mit den Rädern eines X7 (20 bis 22 Zoll), so beschreibt man das Erscheinungsbild des iX. Wobei der BMW vor allem reichlich Platz im Interieur bieten soll – dafür sorgt schon allein der Radstand von 3 Metern. „Wir haben den iX von innen nach außen gestaltet. Besonders wichtig war uns dabei ein modernes, wohnliches und reduziertes Interieurdesign mit einem großzügigen Raumgefühl“, erklärt Domagoj Dukec, der Leiter der BMW-Designabteilung.

Zudem ist der iX der erste Elektro-BMW, der den neuen Technologiebaukasten der Bayern nutzt.

Reichweite

Wie sieht es mit der Antriebstechnik aus? BMW schöpft hier aus dem Vollen. Zwei Elektromotoren mit einer Leistung von über 370 kW bzw. 500 PS treiben den iX an. Damit beschleunigt der Bayer in weniger als 5 Sekunden auf Tempo 100. Den kombinierten Stromverbrauch gibt BMW mit 21 kWh/100 km, wobei der Akku eine Kapazität von 100 kWh hat. Das soll für Reichweiten von über 600 Kilometer gut sein.

Der große Akku treibt freilich das Gewicht in die Höhe und so wiegt der iX gut 2,6 Tonnen. Die Bayern rechnen auch gleich vor, inwiefern die verschiedenen Maßnahmen zur Optimierung der Aerodynamik Einfluss auf die Reichweite haben. Die aktive Luftklappensteuerung an der Front generiert z.B. allein 25 Kilometer, die optional verfügbaren Air Performance Räder steuern 15 Kilometer bei.

Laden lässt sich der iX mit einer Leistung von bis zu 200 kW. Zehn Minuten Schnellladen schafft so 120 Kilometer.

Und ja, auch der iX wird stolz die neue vertikal ausgerichtete Niere vor sich hertragen, wobei die im Fall des E-Autos geschlossen ist –stattdessen übernimmt die Fläche die Funktion einer so genannten Intelligenzfläche (heißt, Kameratechnik, Radarfunktionen und Sensoren sind hier untergebracht).

Die ganze Sensorik braucht der iX fürs autonome Fahren. „Der BMW iX ist der Wegbereiter für automatisierte Fahrfunktionen – da er das erste Fahrzeug der BMW Group sein wird, das automatisierte Fahr- und Parkfunktionen aus einem neuen Technologiebaukasten bieten wird“, erklärt Frank Weber, Technikvorstand bei BMW.

Bedienung

Alle Anzeigen und Bedieneinheiten im Cockpit sind auf das Wesentliche reduziert. Shy Tech nennt BMW diese Strategie. Eine weitere Neuheit betrifft das Lenkrad, das im iX hexagonal gestaltet ist. Es soll so zum einen den Einstieg erleichtern und eine bessere Sicht auf den Anzeigenbereich des Curved Displays ermöglichen. Im einteiligen, gebogenen Display verschmelzen die Darstellung des 12,3 Zoll großen Informations-Displays und des Control Displays (mit 14,9 Zoll) zu einer einzigen (fahrerorientierten) Anzeigeneinheit.

Die Produktion läuft im Herbst 2021 an und der iX soll dann gegen Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommen.

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