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02/26/2019

Car of the Year 2019: Wer soll gewinnen?

Nächste Woche wird wieder der begehrte Titel Auto des Jahres vergeben. Wir fragen Sie, welches Auto Ihr Favorit wäre.

Bevor am Vorabend des Genfer Autosalons bekannt gegeben wird, welches Auto den begehrten Titel "Car of the Year" gewinnt, fragen wir unsere Leser, welchem Auto sie ihre Stimme geben würden.

Car of the year: Das sind die Kandidaten

Alpine A110

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Citroen C5 Aircross

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Ford Focus

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Jaguar I-Pace

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Kia Ceed

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Mercedes A-Klasse

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Peugeot 508

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Wenn am 4. März um 15.00 im Vorfeld des Genfer Autosalons der Gewinner der Wahl zum “Auto des Jahres 2019” verkündet wird, hat einer der sieben Hersteller, deren Modell es in die Shortlist geschafft hat, Grund zum Jubeln. Bereits zum 56. Mal wird heuer der prestigeträchtigste und älteste Autopreis der Welt vergeben.

 

Geschichte

Was in den Jahren seit 1964 passiert ist, welche Modelle den begehrten Titel erringen konnten, welche Marken davon heute gar nicht mehr existieren, welches das erste japanische Auto unter den Preisträgern war oder wann erstmals ein Elektroauto gewonnen hat, zeigt die folgende Auflistung.

Der erste Preisträger war im Jahr 1964 der Rover 2000. Wie stark die später untergegangene britische Autoindustrie zu der Zeit noch war, zeigt der Sieger des darauffolgenden Jahres. Auto des Jahres 1965 wurde der Austin 1800.

Mit der Dominanz der Briten war es dann ab 1966 vorbei. Zunächst holten die Franzosen mit dem Renault 16 erstmals den Titel, im Jahr darauf siegte mit dem Fiat 124 ein italienisches Auto.

Den Zeichen der Zeit entsprechend entschied sich die Jury 1968 für ein revolutionäres Konzept. Der NSU RO 80 war das erste Serienauto mit einem Wankelmotor – und der erste Sieger aus Deutschland.

In den Jahren darauf ging die begehrte Trophäe zwischen Frankreich und Italien hin und her (Peugeot 504, Fiat 128, Citroen GS, Fiat 127).

Erst 1973 konnte mit dem ersten Audi 80 wieder ein deutsches Auto den Titel erringen. Im Jahr darauf kam der Gewinner nicht nur wieder aus Deutschland, es war auch das erste und bisher einzige Mal, dass ein Auto der Luxusklasse von der Jury ganz nach vorne gereiht wurde: Der Mercedes-Benz 450 S, Vorläufer der heutigen S-Klasse.

1978: Porsche gewinnt

Ebenfalls ein Exote in der langen Liste der Preisträger blieb der 1978 zum Auto des Jahres gekürte Porsche 928 als bisher einziger Sportwagen.

Bis ins Jahr 1993 dauerte es, bis erstmals ein Modell eines japanischen Herstellers in Europa zum Auto des Jahres gewählt wurde. Der Nissan Micra konnte damit zwar den Bann brechen, bis zum nächsten Japaner auf dem obersten Stockerl (Toyota Yaris) sollte es aber noch 7 Jahre dauern.

Technische Innovation lagen den Juroren immer am Herzen, was nicht nur der Sieg des NSU RO 80 zeigte. 2005 wurde mit dem Toyota Prius erstmals ein Hybrid-Auto prämiert und 2011 konnte sich der Nissan Leaf als erstes Elektroauto in die Siegerliste eintragen – gefolgt vom Opel Ampera im Jahr darauf.

Dass Massentauglichkeit ebenfalls ein wichtiges Kriterium der Wahl ist, zeigt ein Blick auf die Geschichte des VW Golf. Der konnte nicht nur zwei Siege einfahren (1992 und 2013), sondern war mit allen seinen 7 Generationen immer unter den ersten Drei.

Beim letzten Sieg konnte der Golf sogar den größten Vorsprung auf den Zweitplatzierten verbuchen. 213 Punkte trennten ihn 2013 vom Toyota GT 86.

Knappster Sieg

Mit dem geringsten Vorsprung von nur 1 Punkt gewonnen hat 2001 der Alfa 147 vor dem Ford Mondeo und 2009 der Opel Insignia vor dem Ford Fiesta.

Die größte Punktezahl bisher (454 Punkte) auf sich vereinen konnte im Jahr 1997 der Alfa 156.

In die Siegerliste eintragen konnten sich bisher insgesamt 19 Marken, zuletzt Volvo mit dem erstmaligen Gewinn im Vorjahr durch den XC 40. Am meisten Siege verbuchte der Fiat Konzern mit 9 Titeln vor Renault mit 6.

Unter den Marken, die ein Auto des Jahres stellen konnten, heute aber nicht mehr existieren, finden sich neben Rover, Austin und NSU auch Simca (Modell 1307 im Jahr 1976, Simca-Chrysler Horizon 1979) oder Lancia (Delta 1980).