© Michael Andrusio

Testbericht

Ford Mondeo: Das Reich der Mitte hat ihn wieder

Der neue Mittelklasse-Ford im ersten Test auf heimischem Asphalt.

von Michael Andrusio

02/27/2015, 09:50 AM

Fürs allererste Kennenlernen haben wir uns noch eine Motorisierung mit größerer Breitenwirkung ausgesucht. Wird doch der 2,0 TDCi den Geschmack ziemlich vieler Mondeo-Kunden treffen. Den extremeren Ausprägungen wie dem Dreizylinder oder dem Mondeo Hybrid werden wir uns noch gesondert widmen.

Mit dem 2-l-Diesel finden wir uns also ziemlich in der Mitte des Motorenangebots. Und der Diesel mit seinen 150 PS erweist sich als rundum zeitgemäß. Macht akustisch keinen Radau, sondern gibt nur ein sonores Brummen von sich und beschleunigt das Auto zügig ohne Durchhänger. Fein dazu passt das 6-Gang-Schaltgetriebe.

Vom Fahren her vermittelt der Mondeo jene Präzision, die man von einem Ford erwartet und das Fahrwerk hält die Fuhre gut auf Kurs. Freilich haben wir es hier mit keinem Sportwagen zu tun. Und so bügelt auch das Fahrwerk Unebenheiten brav weg und man wird sich mit dem Mondeo gern zu längeren Fahrten (sei’s dienstlich oder zum Vergnügen) aufmachen.

Dass der Mondeo ein braver Diener seines Herrn sein möchte, manifestiert sich aber vor allem in den diversen Assistenzsystemen. Vom Lenkknecht, der das Einparken übernimmt, bis zum Fernlichtassistenten und vom Spurhalteassistenten bis zur Müdigkeitserkennung – der Mondeo will einem auf vielerlei Arten dienlich sein. Der Spurhalteassistent duldet übrigens keinerlei Schleißigkeit seitens des Fahrers. Ein paar Mal die Spur gewechselt ohne zu blinken und der Müdigkeitsassistent meldet sich zu Wort (offensichtlich nach Rücksprache mit dem Spurhalter) und empfiehlt eine Ruhepause. Auch wenn die Fahrt erste 20 Minuten dauert. Zudem gibt’s im Mondeo ein Verkehrsschilderkennungssystem, das das geltende Tempolimit im Display stetig blinken lässt, wenn man zu flott ist.

Sprachsteuerung

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Besonders stolz ist Ford auf das Sync2-System, das die Bedienung des Autos regelt. Die Sprachsteuerung haben wir getestet. Sagt man "Ich bin hungrig" werden brav Lokale in der Umgebung aufgelistet. "Hunger" sollte man nicht sagen, hier hat Sync "100" verstanden und die Radiofrequenz verstellt (aber nicht den Tempomaten).

Der Mondeo 2,0 TDCi kostet als 5-Türer mit umfangreicher Titanium-Ausstattung ab € 35.250,–. Zusätzliche Goodies bietet Ford über entsprechende Pakete an.Umfangreiche Sicherheitsausstattung, laufruhiger, Diesel, großer KofferraumStufe im Laderaum bei umgelegten Sitzen

Ford Mondeo 2,0 TDCi 5türig

Antrieb: 4-Zylinder-Diesel, Common-Rail-Einspritzung, DOHC Ventilsteuerung, 4 Ventile/Zylinder, Turbolader, Ladeluftkühler; Frontantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe, Hubraum: 1997 cm³, Euro 6.

Spitze 215 km/h, 0–100 km/h in 9,3 Sekunden

PS/kW: 150/110 maximales Drehmoment:350 Nm bei1750-2750 U/min

Fahrwerk: Selbst tragende Karosserie, vorn Einzelradaufhängung an McPherson-Federbeinen, untenliegende Dreiecksquerlenker, hinten Intergral-Lenker-Achse, Scheibenbremsen (vorn innenbelüftet), elektro-mechanische Servolenkung, ABS, Bremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) und elektronische Antriebsschlupfregelung, Berganfahrassistent, Torque Vectoring Control.

Maße (L x B x H):4871x1852x1482 mm Wendekreis: 11,5 m Radstand: 2850 mm Kofferraum: 550–1446 l Zuladung: 767 kg Eigengewicht: 1578kg Tankinhalt: 62,5 Liter

Normverbrauch:4,4 l/100 km 115 g/km CO²

Testverbrauch: 6,5 l/100km

Preis: 35.250 €

Preis Testwagen:45.095 €

Motorbezogene Versicherungssteuer: 658,44 €

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