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Tests
09/14/2020

Mazda CX-5 im Test: Was hat sich durch das Update geändert?

Mazda hat den CX-5 für das aktuelle Modelljahr in einigen Details verbessert.

von Michael Andrusio

Der CX-5 hat sich zu einer der tragenden Säulen im Modellprogramm von Mazda entwickelt. In Europa ist der CX-5 der meistverkaufte Mazda überhaupt. Seit 2017 gibt es die zweite Generation und damit der Verkaufserfolg nicht abreißt, lassen die Japaner dem SUV nun einen Feinschliff zukommen.

Wie penibel die Mazda-Techniker diesbezüglich sind, zeigt das jüngste Update für den CX-5. Weil man offenbar störende Vibrationen vom Lenkrad registriert hatte, wurde der aktuellen Modell eine entsprechende Dämpfung verpasst. Die Mazda-Leute befanden auch, dass die Sitze noch komfortabler werden sollten – wobei es diesbezüglich eigentlich nichts auszusetzen gab.

Die Hülle des CX-5 kann man lange nach optischen Änderungen absuchen, man wird keine finden (von einem geänderten Modellschriftzug abgesehen – aber da muss man wirklich schon ein profunder Kenner der Materie sein).

Wichtiger ist da schon die Vergrößerung des zentralen Bildschirms, der nun 8 Zoll groß und tadellos ablesbar ist. Nichts geändert hat sich an der Bedienphilosophie. Wenn das Auto steht, kann man den Schirm wie einen Touchscreen bedienen, sobald man fährt, ist es vorbei mit der Tapserei – dann muss man den Controller zwischen den Sitzen verwenden. Ist an sich kein Problem, weil es gut funktioniert. Der Lautstärkeregler ist als klassischer Drehregler ausgeführt, was für die Bedienung ebenfalls günstig ist. Überhaupt gibt es an der Ergonomie nichts auszusetzen.

Die Benziner für den CX-5 arbeiten nun neuerdings mit Zylinderabschaltung, wir sind den Mazda aber mit dem starken Diesel mit 184 PS gefahren. Der starke Diesel ist nur in Verbindung mit Allradantrieb zu haben. Stichwort Allrad. Die Allrad-Modelle bekommen nun einen Offroad-Traction Assist. Das System kombiniert die Funktionen von Allradantrieb und Traktionskontrolle, um bei einzelnen durchdrehenden Rädern das Antriebsmoment an die Räder mit dem meisten Grip zu schicken.

Der Diesel ist und bleibt für Autos dieser Klasse eine wichtige Motorisierung. In den CX-5 passt der 2,2-l-Bi-Turbo-Diesel jedenfalls wunderbar, zumal er jederzeit ausreichend Kraft liefert und auch akustisch wenig von sich hören lässt. Empfehlenswert ist die Kombination mit der 6-Gang-Automatik, die das Fahren noch einmal komfortabler macht – und wer mag, hat nun auch die Möglichkeit, die Gangwechsel mittels Schaltwippen am Volant selber zu verordnen.

Dazu kommt im Mazda eine ganze Armada an Fahrassistenzsystemen. In der Basisversion Emotion verfügt er über City-Notbremsassistent, Spurwechsel- und Berganfahrassistenten. Ab der Variante Challenge kommen ein Fernlicht- und Spurhalteassistent dazu. Die Variante Revolution erweitert das Ausstattungspaket um adaptive LED-Matrixscheinwerfer, adaptiven Tempomat und intelligenten Bremsassistenten.

Der Mazda CX-5 kostet mit 184-PS-Diesel und 6-Gang-Automatik ab 46.290 Euro, mit der Topausstattung Takumi Plus kommt man auf 49.490 Euro.

Antrieb

4-Zylinder-Diesel, 6-Gang-Automatik, Allradantrieb

Hubraum: 2191 cm3; 184 PS/135 kW; max. Drehmoment 445 Nm bei 2000 U/min

Fahrleistungen

0 - 100 km/h in 9,6 Sekunden, Spitze 208 km/h; EU 6D Temp

Abmessungen

4550 x 1840 x 1680 mm; Radstand: 2700 mm, Kofferraumvolumen: 494 - 1620 Liter; Gewicht: 1810 kg, zul. Gesamtgewicht: 2235 kg

Verbrauch

Normverbrauch 7,1 Liter, CO2-Emission 186g/km; Testverbrauch 7,5 Liter

Preis:

49.490 Euro/Preis Testwagen 50.380 Euro

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