Seat Leon ST

© Werk

Fahrvorstellung
11/15/2013

Der Leon unter den Kombis punktet mit praktischen Details

Seat Leon ST: Österreichstart am 22. November.

von Horst Bauer

Wenn sie schon erstmals einen Kombi auf Basis des Leon machen durften, wollten die Spanier aus dem VW-Konzern nichts dem Zufall überlassen.

Dass man hier nicht einfach einem kompakten Fünftürer ein neues Heck drangehängt, sondern sich auf spezifische Lösungen für das leichtere Leben mit einem Familientransporter eingelassen hat, merkt man dem Leon ST (steht für Sports-Tourer) in vielen Details an. So kann der Laderaumboden in zwei verschiedenen Höhen eingelegt werden, was einerseits eine bessere Ladehöhe ergibt und im anderen Fall für einen stufenlosen Boden bei umgelegter Rückbank sorgt. Die übrigens bequem mit einem Zug vom Kofferraum aus umgelegt werden kann.

In dem Fall stehen dann bis zu 1470 Liter Stauraum zur Verfügung (beim längeren, aber auch teureren Konzernbruder VW Golf Variant sind es 1620). Bleiben die Lehnen aufrecht, bietet der Leon ST 587 l Stauraum.

Apropos Bank umlegen: Das zentrale Problem dabei (Wohin mit der Gepäckraumabdeckung?) wurde ebenfalls gelöst. Diese kann in einer Ablage unter dem Laderaumboden problemlos verstaut werden.

Sportlich, nicht hart

Im Fahrbetrieb zeigt sich ein weiteres erfreuliches Detail. Dem sportlichen Anspruch der Marke haben die Seat-Techniker beim Fahrwerk zwar durchaus Rechnung getragen, dennoch bleiben die Fahrwerks-Kennlinien diesseits der unbequemen Härtegrenze. Ergibt unter dem Strich ein Langstrecken-Auto, mit dem man auch auf der kurvigen Landstraße seine Freude haben kann.

In puncto Motorisierung stehen je vier Diesel (90 bis 184 PS) und Benziner (86 bis 180 PS) zur Wahl. Geschaltet wird manuell mit 5- bzw. 6-Gang-Getrieben oder einem 7-Gang-DSG.

Preislich geht’s schon bei scharf kalkulierten 16.990 Euro los.