Peugeot 308

© Werk

Fahrvorstellung
09/02/2013

Neuer Peugeot 308 - erstmals gefahren

Die neue Generation ist nicht nur 140 kg leichter, sondern bricht auch optisch mit dem Vorgänger.

von Horst Bauer

Eigentlich hat sich das Auto das nicht verdient.

Aber wenn der Mutterkonzern von Peugeot wegen wirtschaftlicher Probleme beharrlich in den Schlagzeilen steht, wird jedes neue Modell schnell zum Hoffnungsträger.

Zumal, wenn es sich wie beim neuen Peugeot 308 um einen Konkurrenten in der in Europa so wichtigen Kompakt- vulgo Golf-Klasse handelt.

Aber diese Sichtweise verstellt leicht den Blick auf die eigentlichen Qualitäten des Autos. Und die haben größere Beachtung verdient. Das lässt sich nach den ersten Kilometern am Steuer verschiedener Varianten der neuen 308-Generation bereits konstatieren.

Schon der erste Eindruck zeigt, dass man sich mit dem neuen 308 deutlich vom optisch so „großmäuligen“ Vorgänger absetzen will. Die Karosse steht schnörkellos da, Front- und Heckleuchten setzen dezente Akzente – das war’s.

Diese Geradlinigkeit setzt sich auch im Interieur fort, wo der Fahrerarbeitsplatz nach dem beim 208 eingeführten neuen System gestaltet wurde. Also kleines, tief gesetztes Lenkrad trifft auf hochgesetzten Armaturenträger. Ergebnis: Man schaut nicht mehr durchs Lenkrad auf Tacho und Tourenzähler, sondern oben drüber.

Auf der Mittelkonsole wurde die Knöpferlflut endlich radikal gebannt, indem man alle wichtigen Befehle jetzt durch Antippen diverser Schaltflächen auf dem zentralen Bildschirm weitergibt.

In Fahrt

Der neue Charakter des 308 zeigt sich aber nicht nur in solchen Oberflächlichkeiten. Er macht sich vor allem im Fahrbetrieb positiv bemerkbar. Die Gewichtseinsparung (bis zu 140 kg bei den Dieselmodellen) und die etwas kompakteren Abmessungen (2 cm kürzer, 5 cm niedriger) tragen zu einer neuen Leichtfüßigkeit bei, die durch ein nicht zu weich abgestimmtes Fahrwerk und die exakte Lenkung bestens unterstützt wird. Weiteres Plus: Die gute Geräuschdämmung machte bei der ersten Ausfahrt etwa den 1,6-l-Diesel zum akustisch unauffälligen Flüsterer.

Zum Marktstart am 17. Oktober werden drei Benziner (82 bis 155 PS) und zwei Diesel (92 bzw. 115 PS) verfügbar sein.

Im Frühjahr folgen dann der 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner (110 bzw. 130 PS) sowie zwei ebenfalls die Euro-6-Abgasnorm erfüllende Diesel mit SCR-Kat (120 bzw. 150 PS).

Preislich geht’s los bei € 16.900,– (Benziner) bzw. € 19.500,– (Diesel).

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