© Werk/Jayson Fong

Toyota Aygo X: Leicht und cross durch die City

Mit dem Aygo X bietet Toyota weiterhin ein praktisches, unkompliziertes Auto für das Segment der Kleinen an

von Michael Andrusio

09/22/2022, 07:00 PM

Die Auswahl war schon einmal größer. Viele der einst klassischen Kleinen sind dem sogenannten A-Segment entwachsen oder wurden kleinen SUV geopfert. Erfreulich, dass Toyota weiterhin dieses Segment bedient, wobei die Marketingabteilung den Aygo X (sprich Aygo Cross) als „Crossover“ ansieht.

Sei’s drum. Mit 3,7 Meter bleibt der Toyota kompatibel für Parklücken in der City. Man sitzt höher als im Vorgängermodell und das freut einen beim Einsteigen und tut der Rundumsicht gut. Wenn man rückwärts fährt, ist man aber froh über die Rückfahrkamera. Die ist ab der zweiten Ausstattungsstufe „Play“ dabei. Insgesamt gibt es fünf Ausstattungslinien. Wir haben uns mit „Pulse“ für die goldene Mitte entschieden. Da sind nebst der Rückfahrkamera auch Annehmlichkeiten wie Sitzheizung oder das Multimediasystem Toyota Touch 2 mit 8-Zoll-Touchscreen schon dabei.

Es gibt für den Aygo X nur eine Motorisierung, einen Dreizylinder mit 1 Liter Hubraum und 72 PS. Auf eine Hybridisierung hat man verzichtet und das macht sich nur beim etwas unwirscheren Ansprechen des Start-Stopp-Systems bemerkbar. Die Leistung ist durchaus ausreichend für den Kleinen, zumal nur rund eine Tonne Auto zu bewegen sind. In der City kurvt man entspannt herum, nach Dreizylinder und angestrengt klingt das Motörchen, wenn man ihm die volle Leistung abverlangt. Hat man sein Tempo erreicht, ist die Geräuschkulisse erträglich und hier profitiert der Aygo X davon, dass Toyota eifrig an der Geräuschdämmung gearbeitet hat. Im Schnitt haben wir 5,6 Liter verbraucht, was okay für so einen Kleinen ist. Geschaltet wird mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe (alternativ kann man ein CVT-Getriebe haben).

Wendig

Dazu federt der Aygo X brav und die Lenkung ist ausreichend exakt. Viel wichtiger in Sachen Lenkung ist die Agilität und dafür sorgt der kleine Wendekreis von nur 9,4 m.

Wie sieht es mit dem Platzangebot aus? Vorne sitzt man bequem, auch den Sitzbezug haben wir als angenehm empfunden. Für den Einstieg nach hinten hat man Fondtüren, wobei die Öffnung aber knapp geschnitten ist. Für die Beinfreiheit ist man auf das Wohlwollen der vorne Sitzenden angewiesen, für etwas mehr Kopffreiheit sorgen die Rundungen im Dach des Aygo X. Längere Ausfahrten will man hier nicht zubringen, zumal die hinteren Fenster nur als Ausstellfenster ausgeführt sind.

Kompromisse muss man auch bei Kofferraum machen, bei 3,7 Meter Länge darf man sich kein Raumwunder erwarten, klar. Ärgerlich ist aber die hohe Ladekante.

Innen gibt sich der Toyota farbenfroh – abhängig von der Außenfarbe. Die Türen sind innen stets in Wagenfarbe, je nach Ausstattung sind auch die Mittelkonsolenumrandung oder die Belüftungsdüsen entsprechend lackiert.

Der Touchscreen ist hübsch integriert. Die Klimasteuerung ist separat bedienbar, nur statt den Tasten für die Lautstärkeregelung würden wir uns einen Drehregler wünschen. Der Aygo X kostet als Pulse ab 18.190 Euro.

Abmessungen Länge x Breite x Höhe 3700 x 1740 x 1510 mm, Ladevolumen 231 – 829 Liter;

Antrieb: 3-Zylinder-Benziner, Leistung: 72 PS; Frontantrieb, 5-Gang-Schaltgetriebe

Fahrleistungen: 0 – 100 km/h 14,9 Sekunden, Spitze 158 km/h

Verbrauch: 4,8-5 Liter/Testverbrauch: 5,6 Liter

Preis(Pulse): 18.190 € 

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